Zählpunkt: die Kennung Ihrer Messstelle
Lesezeit: 4 Minuten · Stand: 27. August 2026
Der Zählpunkt ist die eindeutige Kennung einer Messstelle im Stromnetz – eine 33-stellige Zeichenfolge, die auf Ihrer Stromrechnung steht. Über sie wird zugeordnet, welche Energiemenge wo gemessen wurde.
Wozu er dient
Er identifiziert die Messstelle unabhängig vom Zähler, der ausgetauscht werden kann. Bei einer Photovoltaikanlage kommt in der Regel ein zweiter Zählpunkt für die Erzeugung hinzu, wenn getrennt gemessen wird.
Wo Sie ihn brauchen: bei der Anmeldung beim Netzbetreiber, im Einspeisevertrag und bei jeder Rückfrage zur Abrechnung. Er gehört zu den Angaben, die man einmal notiert und dann jahrelang wiederfindet – zusammen mit der MaStR-Nummer und dem Inbetriebnahmeprotokoll.
Mehrere Gebäude, ein Zählpunkt?
Das hängt am Anschluss. Eine Garage, die vom Hausnetz versorgt wird, hat keinen eigenen Zählpunkt. Ein separat angeschlossenes Gebäude dagegen schon – und dann stellt sich die Frage, wohin der Solarstrom fließen soll.
Häufige Fragen
Wo finde ich meinen Zählpunkt?
Auf der Stromrechnung, meist als Zählpunktbezeichnung mit 33 Stellen.
Bekomme ich für die Anlage einen neuen?
Wenn die Erzeugung getrennt gemessen wird, ja. Bei einfachen Anlagen mit Zweirichtungszähler nicht zwingend.
Ändert er sich beim Anbieterwechsel?
Nein. Der Zählpunkt gehört zur Messstelle, nicht zum Lieferanten.
Wo der Begriff auf sonne-24.de vorkommt
Quellen
| Quelle | Dokument | Stand | Abgerufen |
|---|---|---|---|
| Bundesministerium der Justiz | Messstellenbetriebsgesetz | geltende Fassung | 31.08.2026 |
| Bundesministerium der Justiz | Niederspannungsanschlussverordnung | geltende Fassung | 31.08.2026 |
Stand: 27. August 2026
Maik Möhring ist Herausgeber von sonne-24.de. Er bereitet öffentlich zugängliche Register- und Behördendaten so auf, dass Verbraucherinnen und Verbraucher damit konkrete Entscheidungen treffen können, und verantwortet die Quellenprüfung jedes Beitrags.
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