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Mein erstes Windrad

Mein Traum: ein eigenes Windkraftwerk

14.04.2009 - JB. Als Kind habe ich immer schon die Rotoren der riesigen Windkraftanlagen hinterher gesehen. Das geht mir heute noch als Erwachsener so. So eine eigene Hauswindkraftanlage, oder auch Hauswindanlage oder Leichtwindkraftwerk genannt, das brauche ich auch! Für mich steht fest; aus natürlichen Quellen, wie z.B. Wasserkraft, oder Sonnenlicht, bzw. Sonnenwärme, oder auch aus Windkraft (elektrische) Energie zu erzeugen, das ist doch etwas Phantastisches, etwas Wunderbares. Ich hatte immer schon den Traum, ein eigenes kleines Windrad zu besitzen. Doch erst in der letzten Zeit sind diese WKA (Windkraftanlagen, bzw. KWKA, Kleinwindkraftanlagen) bezahlbar UND funktionieren auch einwandfrei, und vor allen, erzeugen auch eine brauchbare Menge Energie (Stichwort Schwachwindanlagen).

Vorbereitungen, Messungen

Ich möchte endlich eine Windkraftanlage (elektrischer Generator, angetrieben von einer Luftschraube/Repeller) aufbauen. Dazu habe ich mir einen kleinen Windmesser gekauft, der die Windgeschwindigkeit z.B. in m/s (Meter pro Sekunde) anzeigt. Er kann aber auch andere Maßeinheiten anzeigen, m/s ist jedoch eine gängige Größe. Auch die ganzen Leistungsangaben bei den Windgeneratoren sind praktisch immer in m/s angegeben. Fast alle Winkkraftanlagen, egal wie groß, erreichen Ihre Nennleistung bei ca. 10 m/s Windgeschwindigkeit.

So habe ich wann immer hier der Wind einigermassen bliess, an verschiedenen Stellen auf meinem Grundstück mögliche Aufstellorte erkundschaftet. Dabei zeigte sich, dass offenbar südlich hinter meinem Haus eine sehr günstige Windstelle ist. Auch auf dem Dach einer Scheune hier auf meinem jetzigen Grundstück ist offenbar eine sehr gute Windstelle. Noch besser ist der Standord direkt auf dem Hausdach. Diese drei Standorte sind demnach auf meinem Grundstück sehr gut geeignet, um gut "zu ernten". Erstaunlich ist, das einer der Standorte bereits in Bodennähe im Vergleich zu den anderen Standorten nahezu genauso gute, teilweise, je nach Windrichtung, sogar noch größere Windgeschwindigkeiten erreichte.

Ich habe mich jedoch für diese Windstellen nicht entschieden, weil sich hier ein sehr großer Montageaufwand ergeben hätte. Für meine ersten experimentellen Erfahrungen wählte ich daher einen anderen Windort, der sich auf einem Nebengebäude, was ich aktuell als Bürogebäude nutze, befindet. Hier stellte sich zwar das Problem, das der Wind zunächst durch einige Bäume "durch muss", aber wie schon erwähnt ist der Montageaufwand, und auch der gesamte Beobachtungsaufwand, sowie auch der Verkabelungsaufwand hier nur ein Bruchteil. Weiterer Nachteil ist, das alle Winde aus östlicher Richtung (kommt hier durchaus öfter vor) nahezu überhaupt nicht genutzt werden können, weil mein großes altes Wohnhaus hier im Wege ist, also davor steht. Dennoch, für meine ersten Erfahrungen wähle ich diesen (schlechten) Standort aus, doch dazu später mehr.

Das Windrad HY 400 / PWG 400

Ich habe mich zunächst für dieses Produkt entscheiden, weil es zeitweilig recht günstig zu bekommen ist. Diese kleine Windkraftanlage wird übrigens unter verschiedenen Namen angeboten, und kommt natürlich aus Fernost, sonst wäre es auch nicht möglich, es hier so günstig zu bekommen. Preise für das Windrad, so wie hier zu sehen, zusammen mit einem Laderegler, der auch noch eine Anschlussmöglichkeit für ein Solar-PV Modul hat, liegen (Stand 2008) bei ca. 500,- Euro.

technische Daten der HY 400 Windkraftanlage

Ergänzendes