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Wichtige AKW Info

Raus aus der Atomkraft

15.08.2009 - JB - Mal ganz ehrlich; Atomkraft ist uralte Technik, die zudem noch hochgradig gefährlich ist. Von den Kosten für den Bau eines AKW mal abgesehen, entstehen viele weitere Kosten durch versteckte Subventionen; AKW Betreiber müssen nicht für Schäden aufkommen (Umweltschäden) die sie verursachen. Castortransporte werden umfangreich bewacht. Das alles kostet Geld.

Zurück zum Bau eines AKW; der ist nicht nur unglaublich teuer, er dauert auch extrem lange, nämlich mehrere Jahre. Solche "Dinosaurier" brauchen wir heute nicht mehr. Ach halt; ein Lager für den "strahlenden" Atommüll ist auch nicht in Sicht. Hinzu kommen die vielen Zwischenfälle in den Atomkraftwerken. Im Bild sehen Sie das AKW Harrisburg.

Die Atomkonzerne und das Geld

Jeder möchte Geld verdienen. Das ist o.k. Doch stellt sich die Frage, ob dabei mit dem Leben der ganzen Menschheit, min. aber der Menschen ganzer Kontinente gespielt werden darf. Nach dem 1998/2000 beschlossenen Atomkonsens sollen die alten und besonders gefährlichen Reaktoren vom Netz gehen. Das wollen die Herren aus der Atomlobby jedoch mit allen Mitteln verhindern, und gerne ihre alten 17 AKWs weiter betreiben. Denn ihnen winken Milliardengewinne. Die Politik und die Bevölkerung wollen sie für "dumm verkaufen", in dem sie sagen, sie werden einen Teil der Gewinne für die weitere Förderung von Alternativer Energie verwenden. Nun ja, es gibt drei Arten von Märchen. Die einen fangen an mit "es war einmal", die anderen mit "es begab sich vor langer Zeit", und die dritten Märchen beginnen mit "die Atompolitik fördert Alternative Energie".

Jetzt müssen wir alle aufpassen, und gegensteuern. Denn wir Atomkraftgegner haben die besseren Argumente. Ausserdem, wer einmal lügt, den glaubt man nicht (dazu gleich mehr).

Macht Atomkraft den Strom billiger?

Nein, jedoch wird dies oft von der Atomlobby so gesagt. Doch es ist schlicht gelogen. Doch wem soll man glauben? Informieren Sie sich doch selber, lieber mündiger Bürger. Bedenken Sie; alte AKWs sind abgeschrieben, und werden vom Staat - ohne das die Bürger das wissen - subventioniert. Klar, dass damit billiger Strom produziert werden kann. Und zwar für ca. 2 Cent pro KW. Eigentlich erstaunlich, bedenkt man doch, das AKWs einen sehr, sehr schlechten Wirkungsgrad haben. Kein Wunder, Dampfmaschinen - mit dieser Technik arbeiten AKWs teilweise - haben auch einen schlechten Wirkungsgrad. Doch dieser billige Strom kommt beim Kunden gar nicht an. Und so bestimmt der Preis an der Strombörse, was wir zu zahlen haben, und sorgt gleichzeitig für fette Gewinne bei den AKW Betreibern. Die reiben sich dann die Hände.

Atomkraft ist viel zu teuer

Die Stromerzeugung in einem AKW ist so günstig, weil der Steuerzahler ihn subventioniert. Wenn es einen Unfall in einem AKW gibt, wie z.B. 1986 in Tschernobyl (das müssen Sie lesen!) kann so ein Unfall mit seinen Folgeschäden über 5 Billionen Euro kosten - so das Bundeswirtschaftsministerium. Die AKW Betreiber brauchen aber nicht für die Kosten aufkommen, müssen nichtmal versichert sein. Doch Kosten sind eine Sache, die andere ist die Zerstörung der Umwelt ganzer Kontinente, und damit auch das Leben - für Jahrtausende.

Rettet Atomkraft das Klima?

Nein. Die Gewinnung von Uran ist extrem energieaufwändig, und ausserdem umweltschädlich. Weiterhin werden die Anwohner der Abbaugebiete sehr stark beeinträchtigt, auch gesundheitlich. Rechnet man alles ein, erzeugt ein AKW ca. 65 g CO2 pro KWh. Eine Windkraftanlage z.B. erzeugt nur ca. 25 g CO pro KWh - und diese Menge CO2 ist auch nur bei der Herstellung entstanden, denn während des Betriebes einer Windkraftanlage wird gar kein CO2 ausgestossen. Ähnlich ist es bei Solarthermieanlagen, und bei Photovoltaikanlagen. Atomkraft ist auch nicht als Übergangslösung geeignet, weil dadurch ausschl. die Monopolmacht der AKW Betreiber gefestigt wird, und damit weitere Hürden und Blockaden für Erneuerbare Energien entstehen. Die ineffiziente und zentralistische Energieerzeugung der Konzerne ist das größte Hindernis, was einer dezentralen und flexiblen Energieerzeugung mit Erneuerbaren Energien entgegensteht. Wenn jetzt wieder auf Atomkraft gesetzt wird, wird die Energiewende beendet, bevor sie richtig begonnen hat. Wollen wir wirklich in diese Katastrophe rennen? Haben wir nicht schon genug Krisen? Wollen wir auch noch eine Energiekrise?

Geht ohne Atomkraft das Licht aus?

Nein. Auch wenn wir auf Atomkraft verzichten, und auch wenn keine neuen Kohlekraftwerke gebaut werden, haben wir immer noch genug Energie. Doch die Atomlobby will Angst machen - eine typische Reaktion, wenn man nicht mehr weiter weiss. Bedenken Sie auch, dass im Sonner 2009 sieben AKWs nicht in Betrieb waren - wegen immer neuer Störfälle. Gab es einen Stromausfall? Nein. Und noch ein paar Jahre zuvor war es in Deutschland längere Zeit sehr, sehr heiss. Da konnten die AKWs nicht mehr, und mussten Ihre Leistung runder fahren. Ein Zeichen für nicht zuende gedachte Technik von "Vorgestern". Clevere Techniker wissen schon lange; jeder Haushalt könnte sich auch vollkommen eigenständig mit Strom und Wärme versorgen. Doch die Konzerne versuchen genau das zu verhindern.

Ist Atomkraft im Kommen?

Nein, aber die Atomlobby versucht dies so darzustellen. Angeblich erfährt die Atomenergie weltweit eine Renaissance. Deutschland sei als einziges großes Industrieland nicht mit dabei. Doch dies ist nur Propaganda der Atomlobby. Laut Internationaler Atomenergie Agentur (IAEA) waren 1990 weltweit 83 Atomkraftwerke im Bau, 1998 waren es 36, heute sind es noch 34. Laufend werden mehr Atomkraftwerke stillgelegt als neue in Betrieb genommen. Das ist gut so! In Europa gibt es eine ganze Reihe von Ländern, die ohne Atomenergie auskommen, wie Italien, Portugal, Dänemark, Norwegen, Polen, Österreich und Irland. Diese Länder sollten energiepolitisch als sehr innovativ eingestuft werden!

Immer mehr Risiko wegen AKWs

Umso älter ein AKW ist, umso gefährlicher ist es grundsätzlich. Zwar tritt auch menschliches Versagen auf, aber die AKWs aus der Bauzeit der 70er Jahre haben die Technik der 60er Jahre. Denn der Bau eines AKW dauert viele Jahrzehnte. Übrigens auch der Rückbau dauert viele Jahrzehnte. All dies kostet dem Bürger das Geld. Auch bei Terroranschlägen könnte ein altes AKW ein beliebtes Ziel sein, und ein ganzes Land mit einem Schlag zerstören. Diese Blösse sollte sich kein Land geben, daher; keine Atomkraft einsetzen!

Der strahlende Atommüll

Alleine in deutschen AKWs fallen jedes Jahr über 450 Tonnen radioaktiver Müll an. Müll, der "strahlt". Aber er ist nicht "stahlend sauber", sondern "strahlend gefährlich". Auch die Endlager sind keine Lösung, denn es gibt bisher überhaupt kein sicheres Endlager für den Atommüll. Und selbst wenn es eines gäbe, es ist einfach keine Lösung. Hinzu kommt rein politisch noch, dass ausgerechnet die Regionen, die überwiegend politisch von den AKWs überzeugt sind, keine Endlagersuche in Ihren Gebieten wünschen. Warum aber soll nur im Norden Deutschlands der "Müll" entsorgt werden? Warum nicht z.B. auch in Bayern? Ganz davon abgesehen: Eigentlich dürften - rein rechtlich betrachtet - AKWs gar nicht betrieben werden, weil es kein Endlager gibt.

Der Schritt zum Bau einer Atombombe

Immer mehr Länder eignen sich das Wissen an, Kernbrennstoffe oder Rückstände aus AKWs zur Erstellung von Atomwaffen verwenden zu können. Bei der Kernspaltung im AKW entsteht z.B. Plutonium. Auch bei der Urananreicherung zur Herstellung von Brennstäben kann waffenfähiges Material erzeugt werden. Umso mehr Atomkraftwerke in Betrieb sind, umso größer ist die Gefahr das "irgend jemand" sich eine Atombombe baut.

Deswegen; raus mit Atomkraftwerken!

Es gibt daher praktisch nur gute Gründe, auf Atomkraftwerke zu verzichten. Vor einigen Jahren (1998 - 2000) einigte sich die seinerzeitige rot-grüne Regierung darauf, die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu begrenzen. Doch die Energiekonzerne und Eigner der AKWs hatten niemals vor, sich an diesen Vertrag zu halten - das ist vor wenigen Jahren rausgekommen. Die AKW Betreiber haben schlicht gelogen. Wer einmal lügt, den glaubt man nicht. Warum sollte man den AKW Betreibern nun glauben, wenn sie sagen, sie würden auch einen Teil Ihrer Gewinne für Erneuerbare Energie einsetzen, wenn man Ihnen erlauben würde, weiter Ihre AKWs zu betreiben? Wie gesagt, wer einmal lügt, den glaubt man nicht (mehr).

Denken Sie immer daran; CDU und FDP sind für Atomkraft (Stand 2010), und damit nehmen diese Parteien billigend in Kauf, das ein ganzer Kontinent mit samt seinen Bürgern und Bürgerinnen verseucht wird, und praktisch ausstirbt. Dabei will die CDU doch so christlich sein. Was würde Jesus, Gottes Sohn eigentlich dazu sagen?

Die Grünen, die Linke, und auch die SPD sind gegen Atomkraft (Stand 2010), und deswegen offenbar viel christlicher und sozialer, als die Union, die das "christliche" sogar plakativ im Namen trägt. Natürlich gibt es noch einige kleine Parteien, die nicht im Bundestag sind, und z.T. auch gegen, und z.T. auch für Atomkraft sind.

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Liste AKW (Liste der Atomkraftwerke)

Die Liste der in Deutschland aktiven Atomkraftwerke besteht aktuell (Stand 2010) aus 17 Meilern. Alle werden von einen oder mehreren der 4 großen Energieriesen (Eon, Vattenfall, Enbw, RWE) betrieben. Im folgenden eine Landkarte mit den Meilern und Ihren Standorten.

Standorte des Grauens

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