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Zunahme von Leukämiefällen im Bereich Asse

Zusammenhang zwischen Krebs und Atomkraft!

28.11.2010 - JB - "geschockt" und "besorgt" hat die Politik nun auf die neuesten Erkenntnisse bz. der maroden Atommülldeponie "Asse" bei Wolfenbüttel reagiert. Denn dort nehmen seit Jahren die Krebserkrankungen dramatisch zu. Doch wenn man so "geschockt" und "besorgt" ist, warum verlängert man (die christliche CDU) dann noch die Laufzeiten der Atommeiler? Ist das wirklich christlich?

Wo und was ist die "Asse" eigentlich?

10 km südöstlich von Wolfenbüttel gibt es den sog. Höhenzug "Asse", welcher eine Art Berg(Werk) ist, bzw. war. Vor ca. 250 Millionen Jahren wurden dort - im Laufe der Zeit - mehrere Salzschichten (aus dem Meer) aufgeschichtet. Um 1895 wurden erstmals Tiefenbohrungen gemacht, ab 1899 wurde in der Schachtanlage "Asse 1" zunächst Kalisalz abgebaut. 1905 kaum es zu einem starken Laugenzufluss, so dass dieser Schacht aufgegeben werden musste. Von 1906 bis 1964 wurde dann im Schacht 2 ebenfalls zunächst Kalisalz, später Steinsatz abgebaut. Seit 1965 wird die Anlage als Forschungsbergwerk betrieben, und unterliegt dem "Atomrecht".

Kartenauszug Copyright Google. Im Auftrag des "Bundes" (Bundesrepublik Deutschland) wurden dort von 1967 bis 1978 von einer Forschungseinrichtung Untersuchungen angestellt, ob man dort "Atommüll" entsorgen, also lagern könnte. In dieser Zeit wurde aber nicht einfach nur "geforscht", sondern schon mal fliessig Atommüll verbuddelt. Denn in dieser Zeit wurden dort 125.000 Fässer sog. "schwach radioaktiven Atommüll" gelagert, und weitere über 14.700 Fässer mit sog. "mittelstark radioaktiven Atommüll" gelagert. Bereits seit 1967 weiss man, dass dort ein Salzlösungszutritt beobachtet wird. Die Anlage ist also nicht "dicht", und letztlich ungeeignet für die Lagerung von Atommüll. Eigentlich logisch!

Was ist nun mit dem Krebs?

Die erschreckenden Hinweise ergeben sich aus dem sog. Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen (EKN). Zwischen 2002 und 2009 hat es in der Umgebung der "Asse" doppelt so viele Leukämiefälle bei Männern gegeben. Schilddrüsenkrebs bei Frauen hat sich in dieser Zeit sogar verdreifacht! Die Daten sollen nun weiter ausgewertet werden, und bis Mitte Dez. 2010 soll es einen öffentlichen, detailierten Bericht dazu geben.

Zusammenhang zur Asse?

Sollten diese Erkrankungen wirklich im Zusammenhang zur Asse stehen - was eigentlich völlig klar und logisch ist - so hätte dies ein neues, dramatischen Kapitel in der Atomdebatte zur Folge.

Die christliche CDU

Nicht nur die SPD, die Grünen sowieso, auch die FDP und sogar die "christlich" CDU hat eine "penible" Ursachenforschung verlangt. Wir von der Redaktion "sonne-24" gehen jedoch davon aus, dass die CDU es irgendwie schaffen wird, die Ergebnisse so zu verdrehen, dass es keinen Zusammenhang zwischen Asse und erhöhten Krebserkrankungen gibt. Typisch "Atom-CDU".

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