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Greenpeace

23.06.2009 - JB - Müssen wir (Menschen) eigentlich immer wieder aufs Neue wachgerüttelt werden? Greenpeace Aktivisten haben gestern am Montag dem 22.06.2009 die Reaktorkuppel des Atomkraftwerks Unterweser besetzt. Das war ganz einfach. Man nehme einfach ein paar Leitern, und klettere über den (Schutz :-) Zaun. Mit diesem Protest will Greenpeace auf die tötliche Gefahr hingeweisen, die von jedem Atomkraftwerk ausgeht. Übrigens, bisher war es nicht möglich, dass eine Privatperson gegen den Betrieb eines AKW klagen kann. Jetzt geht das, Sie müssen dazu lediglich unmittelbarer Anwohner sein.

Nehmen auch Sie von Ihrem Recht gebrauch, und klagen Sie gegen Ihr nahegelegenes AKW, und sorgen Sie so für die Stillegung von Atomkraftwerken, die zu den grausamsten Dingen gehören, die es auf dieser Welt gibt (siehe Tschernobyl). Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat jetzt kürzlich ein offizielles Ermittlungsverfahren gegen das Atommülllager Asse eingeleitet. Geklagt hat ein ehemaliger Mitarbeiter.

Wo genau ist das AKW Unterweser?

(Liste AKW) Das AKW (Atomkraftwerk) Unterweser, auch kurz als KKU bezeichnet, und auch bekannt als KKW Esenshamm und KKW Kleinensiel liegt in Nord-West Deutschland, genauer in Nord-West Niedersachsen. Es liegt zwischen der Stadt Nordenham und dem Ort Rodenkirchen. In den 70er Jahren wurde das Kraftwerk von Siemens gebaut, und es ging ca. 1978 ans Netz. Der Kernreaktor war auch in diesem Jahr in einen sog. "kritischen" Zustand geraten. In so einem Fall werden ca. die gleiche Anzahl freie Neutronen erzeugt, wie z.B. nach Aussen (z.B. durch Undichtigkeiten) entweichen. Zu diesem Zeitpunkt (1978) gehörte dieses Kraftwerk zu dem größten auf der ganzen Welt!

Schäuble kritisiert natürlich wieder :-(

Dr. jur. Wolfgang Schäuble, CDU, Bundesinnenminister (seit 2005) hat - leider - die Greenpeace Aktion kritisiert. Er meinte dazu; (Zitat Beginn) "...mit allem Respekt, aber dies ist nicht die richtige Art..." (Zitat Ende). Greenpeace ist enttäuscht über diese Äusserung und sagte dazu; (Zitat Beginn) "...es ist falsch, die Gefahren eines Terrorangriffes auf ein AKW totzuschweigen". Greenpeace meint weiter; "die Profitinteressen der AKW Betreiber seien ihm offenbar wichtiger, als der Schutz der Bevölkerung" (Zitat Ende). Nach kurzen Ermittlungen gegen die Greenpeace Mitarbeiter (Aktivisten), wurden die verwendeten Leitern und Klettereinrichtigen einbehalten, die Aktivisten jedoch wieder auf freiem Fuß gestellt. Immerhin.

Wer ist Greenpeace?

Es gibt die "Guten" und es gibt die "Schlechten", oder auch die "Bösen". Das ist nicht nur im Märchen so! Greenpeace gehört eindeutig zu den "Guten". Der Begriff "Greenpeace" kommt aus dem amerikanischem und bedeutet in etwa "grüner Frieden". Ca. um 1971 haben sich eine kleine Gruppe von Friedens- und Umweltaktivisten in Kanada zusammen getan, und einen Fischkutter auf den Namen "Greenpeace" getauft. Mit diesem Kutter wurden seinerzeit u.a. die USA in Pazifikgebiete daran gehindert, bzw. zumindest behindert, Ihre Atomtests durchzuführen. Damals hat diese kleine Gruppe (Greenpeace) also entdeckt, das man diesen Aktionen die Aufmerksamkeit der Medien, und damit der ganzen Welt auf sich ziehen kann.

So arbeitet Greenpeace heute noch. Gut so! Auf diese Weise geraten Regierungen und Konzerne immer wieder unter Druck. Heute ist aus der kleinen Gruppe Greenpeace längt eine weltweite, riesige Organisation geworden, die mit Spenden und Helfern immer wieder auf Umweltzerstörung und dgl. mehr aufmerksam macht.

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