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Kosten einer PV Anlage

Welche Kosten entstehen?

18.07.2009 - JB. Welche Kosten entstehen, wenn man sich eine PV (Photovoltaik) Anlage erstellen möchte? Grob geschätzt (Stand 2007) kann man die Errichtungskosten, also Anschaffungskosten (incl. Montage) einer PV pro Kilowatt Leistung benennen. Diese betragen ca. 5000,- Euro. Eine 10 KW Anlage würde also ca. 50.000,- Euro kosten, wobei die Kosten pro Kilowatt etwas absacken, umso größer die Anlage wird. Hinweis zwischendurch zum Verständnis; eine 10 KW Anlage erzeugt pro Jahr ca. (weil ca. 1000 Sonnenstunden pro Jahr) 10 x 1000 = 10.000 kw elektrischen Strom. Bei einer Vergütung von aktuell ca. 50 Cent pro KW spielt so eine Anlage also pro Jahr ca. rund 5000,- Euro ein. Dies macht sie 20 Jahre lang, weil das EEG (Eneuerbare Energien Gesetz) dies festschreibt. Somit kann eine 10 KW Anlage im günstigsten Fall 20 x 5000,- Euro einspielen, = 100.000,- Euro. Im Normalfall wird sie also im Laufe der 20 Jahre ca. das Doppelte von dem eingespielt haben, was sie selber gekostet hat.

Allerdings muss man bedenken, das im Laufe der 20 Jahre auch zusätzliche Kosten für den Betrieb der Anlage entstehen können. Dies können - meist kleinere - Reparaturen sein. Wechselrichter haben keine 20 Jahre Garantie (Solarmodule wohl), und müssen vielleicht nach 10 Jahren, oder auch eher, ersetzt werden. Da die Förderung (= Einspeisevergütung) einer PV Anlage jedes Jahr um 5 % weniger wird, muss man davon ausgehen dürfen, das auch die Anlagenanschaffungskosten jedes Jahr etwas günstiger werden, einfach weil sonst die Rechnung nicht mehr aufgeht.

Wie verteilen sich ca. die (Anschaffungs) Kosten?

Auch dies kann nur grob benannt werden, weil viele Faktoren (welche Komponenten, welche Garantiezeiten...) Einfluss nehmen. Die folgende Aufstellung gibt Auskunft, und verschafft einen Überblick für die Kosten pro kw Peak;

Zu bedenken ist noch folgendes, was die Sache durchaus zusätzlich interessant macht; es ist erforderlich, ein Gewerbe anzumelden. Darüber müssen Sie sich keine Gedanken machen, das ist wirklich eine Kleinigkeit, wird bei der Gemeinde erledigt, und kostet ca. 30,- Euro einmalig. Wenn Sie nun die Rechnung erhalten, müssen Sie diese zwar komplett bezahlen, incl. Steuer, Sie bekommen aber sofort bei der nächsten Fälligen Einnahme/Ausgaben Gegenüberstellung beim Finanzamt die gesammte Umsatzsteuer zurück erstattet, also wandern vom Rechnungsbetrag sofort wieder rund 855,- Euro auf Ihr Girokonto Ihres Geschäftskontos, denn Sie sind nun Kleinunternehmer!

Wie kommt nun Geld von der PV Anlage rein?

Es ist so, das Sie im Vorfeld, vor Beginn der Baumaßnahmen bei Ihrem Energieversorger anzeigen, das Sie eine PV Anlage errichten möchten. Der Energieversorger erklärt Ihnen nun das weitere Vorgehen. Üblicherweise holen Sie zunächt einige Angebote ein, und entschliessen sich dann, bei einem Partner Ihres Vertrauens die Anlage in Auftrag zu geben, dieser erstellt die Anlage dann. Zwischenzeitlich hat Ihnen Ihr Energieversorger aufgrund div. Rücksprachen (Größe der Analge) berechnet, wieviel Euro Sie jeden Monat (oder jeden zweiten Monat) auf Ihr Geschäftskonto überwiesen bekommen. Dies sind Ihre Einnahmen, die Sie generell auch angeben müssen. Steuerzahlungen brauchen Sie vorerst nicht zu befürchten, weil Sie die große Investition der PV Anlage gehabt haben.

Wie kann ich die PV Anlage günstiger bekommen?

Nun, zum einen müssen Sie sich umschauen wer Ihnen günstig eine Anlage errichtet. Die Preise gehen durchaus weit auseinander. Sie könnten weiterhin selber mithelfen, um so auch die Kosten zu reduzieren. Viel zu holen ist bei der Montage allerdings nicht, Sie sehen ja oben, wie wenig da berechnet wird. Ein fettes Plus können Sie sich holen, wenn es Ihnen gelingt, die Module, die ja den ganz großen Anteil an den Kosten ausmachen, günstiger zu bekommen. Sprechen Sie mich bei Bedarf evlt. über das Kontaktformular an.

Geht auch eine Finanzierung?

Grundsätzlich ist es möglich, eine PV Anlage vollkommen ohne Eigenkapital zu errichten. Dazu nehmen Sie Kontakt mit Ihrer Hausbank auf. Vereinzelt kann es vorkommen, dass diese kein Interesse an derartigen Projekten hat. In so einem Fall könnten Sie evtl. direkt mit der KfW Kontakt aufnehmen. Auch die Umweltbank finanziert ausdrücklich derartige Anlagen. Freilich ist es nötig, eine entsprechende Sicherheit zu hinterlegen.

Verdient man denn überhaupt noch etwas, wenn man gar kein Risiko (also kein Geld ausgegeben) eingegangen ist, und alles komplett fremd finanziert? Nun, der Gewinn wird jetzt einige Jahre später eintreffen. In der Praxis läuft das so ab, dass Sie die vom Energieversorgungsunternehmen in aller Regel monatlich erhaltenen Zahlungen gleich wieder an die Bank weiterreichen. Nach ca. 10 bis 15 Jahren wird die Anlage dann bezahlt sein, und die Einspeisevergütung für die restlichen 5 bis 10 Jahre wird dann komplett bei Ihnen bleiben.

In jedem Fall - egal wie finanziert - müssen Sie bedenken, das Sie ein Gewerbe anmelden müssen, und somit ggf. auch - zumindest nach einigen Jahren - Steuern zahlen müssen. Sie wissen ja, der Tod und die Steuern...beides ist sicher... :-)

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