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Das "neue" EEG

Neue Regelung für Potovoltaikanlagen

24.02.2010 - JB - Die alte EEG Regelung bz. der Einspeisevergütung (überwiegend für PV Anlagen relevant) war völlig in Ordnung. Dennoch wurde das EEG erneut überarbeitet.

Wie war es denn bisher?

Das bisherige EEG ist u.a. entstanden, um die seinerzeit noch recht teuren Photovoltaikanlagen am Markt zu etablieren. Lesen Sie dazu unten den Link zu den seinerzeitigen Hintergründen. Es war eigentlich ganz einfach; ab 2000 ging es los mit ca. 51 Cent pro kwh. Die jeweilige Vergütung gilt für jede Anlage immer für 20 Jahre. Lediglich in den Folgejahren wird jedes Jahr bei einer NEU erstellten PV Anlage jeweils 5% weniger vergütet.

Wie soll das EEG nun werden?

Sehr viele neutrale Fachleute sind aktuell (Stand 2010) der Meinung, das EEG sollte nicht geändert werden. Sie befürchten, dass durch die Änderung (Verringerung der Einspeisevergütung) der weitere Ausbau gebremst wird. Die "Gegner" der Alternativen Energie meinen allerdings, dass die Vergütung für den eingespeisten Strom verringert werden müsse. Sie meinen, damit würde erreicht, dass die Industrie nun die PV Module und Wechselrichter günstiger anbieten müsse. Hintergrund der Überarbeitung des EEG ist auch, dass allgemein die Preise für PV Module z.T. erheblich gefallen sind in den letzten Jahren.

Die Regierung

Bereits im Juni 2008 hat die Regierung das EEG überarbeitet. Zum Juli 2010 ist eine erneute Überarbeitung geplant, bzw. in Kraft getreten. Danach soll zum 1. Juli 2010 einmalig (gilt nur für Neuanlagen) die Einspeisevergütung um 16% gesenkt werden. Zum 1. Jan. 2011 soll dann die nächste einmalige Senkung (gilt nur für Neuanlagen) erfolgen. Aktuell (Stand Juli 2010, falls diese Regelung "durchkommt") würde man somit für eine neu erstellte PV Anlage 32,8 Cent pro kWh eingespeisten elektrischen Strom bekommen. Würde die Reduzierung "nur" 10% betragen, würde man ca. 38 Cent bekommen. Siehe hier (Vergütungsübersicht). Man sieht; das Ganze ist ziemlich kompliziert, was völlig unnötig ist. Man könnte - wenn man (als Regierung) denn wollte (was man ja nicht will) es auch ganz einfach gestalten. Aber man (die Regierung) will ja lieber Atomkraftwerke betreiben! Eine Schande für eine Regierung, die das Wort "Christlich" in Ihrem Namen trägt (Stand 2010). Das ist aber nicht christlich, schauen Sie hier.

Beispielrechnung zum Juli 2010 für PV Anlage

Im folgenden soll anschaulich gezeigt werden, welche Kosten für die Anschaffung einer 1kw Peak Anlage (ca. 10 qm PV Fläche (ca. 3 x 3 Meter)) entstehen, und welche Einspeisevergütung erreicht wird. Zu bedenken ist, dass ein Gewerbe angemeldet werden muss, die Steuer für die Anlage (19% auf der Rechnung des Installateurs) zwar zunächst bezahlt werden muss, aber bei der Einnahme/Überschussrechnung (z.B. nach 3 Monaten) vom Finanzamt erstattet wird.

Gewinnermittlung

Schlussbemerkungen

Bei einem Einsatz von rund 3150,- Euro wird nach 20 Jahren - in diesem Beispiel - ein Gewinn von rund 3330,- Euro erreicht. Bei einem größeren Eigenanteil, auch was die Montage angeht, kann dieser Gewinn evlt. weiter vergrößert werden. Auf dem ersten Blick hört sich das nicht so viel an. Prozentual sind das aber immerhin ein Gewinn von rund 100 % - bezogen auf 20 Jahr. Bedenken muss man dabei, dass man zwar nach 20 Jahren - möglicherweise - keine Einspeisevergütung mehr bekommt, den Strom aber immerhin selber weiterhin verbrauchen kann, und somit selber weniger Strom einkaufen muss. Auch gehört einem die Anlage ja, die Fortan noch min. 10 bis 15 weitere Jahre lang - vermutlich länger - Ihre Dienste verrichten wird. Was kann schon passieren mit der Anlage? Sie sind ja versichert. Selbst wenn ein Wechselrichter kaputt geht, der nicht versichert ist (u.U. nicht versichert) oder keine Garantie in Anspruch genommen werden kann; das hält sich alles im Rahmen.

Fazit; meiner Meinung nach - Jürgen Blumenkamp / www.sonne-24.de - sollte die Einspeisevergütung NICHT verringert werden. Dennoch wird eine Verringerung der Vergütung offenbar kein Beinbruch sein, da die Geräte vermutlich demnächst weiter stark im Preis sinken werden.

Arbeitsplätze des EEG

Normalerweise hat jeder Vorteil auch einen Nachteil. Bei den Erneuerbaren Energiequellen (natürlich, unerschöpfliche Energiequellen, z.B. aus direkter Sonnenstrahlung, oder aus Windkraft, oder aus Biomasse wie z.B. Holz, speziellen Pflanzen (Mais)) ist das jedoch nicht so. Es ist kein Nachteil erkennbar. Ganz anders bei sog. fossilen Energiequellen wie z.B. "Kohle...Erdgas...Erdöl...aber auch Atomkraft (Uran als Grundstoff)", welche verbraucht werden, also erschöpflich, und zudem teilweise noch gefährlich (Atom GAU) sind. Bereits in 2003 wurde mit Erneuerbare Energie ca. 8% des gesamtdeutschen Strombedarfs gedeckt. Laut den Plänen der Bundesregierung soll es bis Ende 2010 auf lächerliche 12,5% ausgebaut werden. Dabei könnten wir schon heute mit Erneuerbare Energie 100% des Stromes erzeugen. Nach bisherigen Angaben hat die Förderung der Erneuerbaren Energien bereits 130.000 Arbeitsplätze geschaffen, alleine 80.000 aufgrund des EEG (also betreffend PV Anlagen überwiegend). Bemerkenswert und auch bedenkenswert ist dabei, dass dies mehr Arbeitsplätze sind als die Atom- und Kohlebrance zusammen aufbringen, obwohl deren Anteil am Strommarkt ein Vielfaches höher ist. Bedenken Sie bitte auch, dass Atomkraft und Kohlekraft sehr stark subventiniert wird.

Ergänzende Links