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Lexikonbegriffe P bis U

Photovoltaik (Anlage)

Photovoltaik (Anlage) - Mittels sog. Solarzellen, welche aus dem z. Zt. noch rel. teurem (Roh)-Material "Silizium" bestehen, wird direkt, völlig ohne mechanische Bewegung, und damit auch völlig ohne Verschleiss über Jahrzehnte hinweg direkt elektrischer Strom aus Sonnenlicht erzeugt. Als Daumenwert kann momentan davon ausgegangen werden, das pro qm Fläche ca. 150 Watt elektrischer Strom erzeugt werden kann. Da das öffendliche Stromnetz aus Wechselstrom besteht, diese Solarzellen aber Gleichstrom erzeugen, wird mittels eines sog. Wechselrichters der Strom mit einem Wirkungsgrad von derzeit ca. 95 % umgewandelt, um so in das Netz eingespeist werden zu können. Für jedes eingespeiste KW elektrischen Strom aus dieser Anlage wird derzeit 55 Cent vergütet, so das sich so eine Anlage durchaus selbstständig finanzieren kann, und nach ca. 15 Jahren bezahlt ist. Auch er Erwerb ohne Eigenkapital ist nicht unüblich und wird oft praktiziert.

PR Faktor

PR-Faktor - Die "Performance Ratio" beschreibt das Verhältnis von Nutzertrag und Sollertrag einer Photovoltaikanlage. Sie gibt an, welcher Anteil der erzeugten elektrischen Leistung letztlich real zur Verfügung steht. Im PR-Faktor steckt die ganze Physik einer Photovoltaik-Anlage. Hierzu zählen die elektrischen Verluste in der Verkabelung, die Verluste bei der Umwandlung im Wechselrichter sowie Verluste in den Modulen durch Erwärmung und ggf. geringere Ausnutzung des Lichtes bei bewölktem Himmel.

Reaktortypen

Reaktortypen - Der Leichtwasserreaktor (LWR) verwendet leichtes Wasser (H2O, kommt in der Natur am häufigsten vor) als Kühlmittel. Leichtes Wasser besteht aus dem Wasserstoff Isotop 1H. Als Brennstoff wird angereichertes Uran mit einem U-235 Massenanteil von ca. 5 % verwendet. Leichtwasserreaktoren gibt es wiederum in verschiedenen Ausführungen. Wasserdampf treibt eine Turbine an, und diese einen Generator. Der Schwerwasserreaktor (SWR/HWR) verwendet schweres Wasser (D2O) als Kühlmittel, was jedoch mit Deuterium angereichert ist, und so Neutronen weniger stark absorbiert. Somit kann das natürlich vorkommende Uran 235 mit einem Massenanteil von ca. 1 % verwendet werden. Wasserdampf treibt eine Turbine an, und diese einen Generator. Der Brutreaktor (schneller Brüter), erzeugt (brütet) während des Betriebs spaltbares Plutonium aus dem sonst nicht verwertbaren Uranisotop 238. Flüssiges Natrium, was Neutronen nicht abbremst, wird als Kühlmittel verwendet. Über einen Wärmetauscher wird ein Natriumkreislauf erhitzt, welcher den Dampf erzeugt um eine Turbine mit angeschlossenen Generator anzutreiben. Der Hochtemperaturreaktor (HTR) benutzt Heliumgas als Kühlmittel. Der primäre Spaltstoff ist Uran 235. Weiterhin tragen erbrütete Spaltstoffe zur Energieerzeugung bei. Die Brennelemente sind in Graphitkugeln eingeschlossen. Wasserdampf treibt eine Turbine an, und diese einen Generator.

Solarzelle, Amorphe, Dünnschicht

Solarzelle, Amorphe bzw. Dünnschichtzellen - Hier wird auf Glas oder andere Materialien eine dünne Siliziumschicht aufgebracht. Die Herstellungskosten sind durch die bessere Materialausnutzung deutlich geringer. Der gegenüber anderen Zellentypen geringere Wirkungsgrad wird durch technische Maßnahmen heute weitgehend ausgeglichen.

Solarzelle Monokristalline

Solarzelle, Monokristalline - Hergestellt aus hochreinen Einkristall-Siliziumstäben, die in Scheiben geschnitten und konfektioniert werden. Dadurch hoher Wirkungsgrad und hohe Energieausbeute, durchaus auch bei bewölktem Himmel. Hohe Langzeitstabilität.

Solarzelle Polykristalline

Solarzelle, Polykristalline - Besteht aus zu Blöcken gegossenen Silizium, das beim erstarren zu unterschiedlich feinen Kristallstrukturen aushärtet. Diese polykristallinen Strukturen haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline Zellen.

Sonneneinstrahlung, Sonnenstrahlung

Sonneneinstrahlung/Sonnenstrahlung - Vom Deutschen Wetterdienst (DWD) wird über ein Strahlungsmessnetz aus bundesweit verteilten Mess-Stationen sowie Messungen des Satelliten METEOSAT die Globalstrahlung in Deutschland erfasst. Auf Basis dieser Messungen kann für alle Regionen eine mittlere Jahressumme der Globalstrahlung in kWh/qm angegeben werden. Die höchsten Jahreswerte werden in Süddeutschland erreicht. Durchschnittlich kann von ca. 100kw pro Jahr und Quadratmeter ausgegangen werden. Das ist also die Leistung, die mit einer Solarzelle von 1 qm Grösse im Laufe eines Jahres an elektrischem Strom erzeugt werden kann. Daher gilt die Faustformel; eine 1 KW PV Anlage (ca. 10 qm Fläche) erzeugt pro Jahr ca. 1000 kw elektrischen Strom.

Stromanbieter, Stromversorger

Über einen Stromanbieter / Stromversorger können Sie selber entscheiden, wie - also mit welcher Technik, mit welcher Art Kraftwerk - der von Ihnen benötigte elektrische Strom erzeugt werden soll. So haben Sie auch Einfluss auf die weitere Entwicklung. Beispiel; wenn immer mehr Haushalte nur noch Strom aus alternativ (regenerativ) erzeugten Kraftwerken (Windkraft, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft....) haben möchten, wird dies die andere Technik, z.B. Atomkraftwerke, natürlich verdrängen. Bedenken sollte man dabei, dass dieser alternativ, regenerativ erzeugte Strom (Stand 2009) nicht zwangsläuftig teurer ist, als z.B. Atomstrom.

Super GaU

SuperGAU - Stand 2007; seit einiger Zeit stehen Betreiber verschiedener Atomkraftwerke (AKW) in der Kritik. Sie haben nicht vollständig über aufgetretene Störfälle informiert. Und mit Störfällen in AKWs ist nicht zu spaßen. Denn wird bei der Energiegewinnung in Atomkraftwerken gepfuscht, kann radioaktive Strahlung freigesetzt werden. Die ist in hoher Dosis tödlich, und verändert bereits in geringen Dosen das Erbgut und führt zu Mißbildungen, auch nach Generationen. GAU bedeutet dabei Größter Anzunehmender Unfall. So etwas hat es zum Glück in Deutschland noch nicht gegegeben, leider aber schon woanders auf der Welt, z.B. 1986 in Tschernobyl. Noch heute leiden viele Menschen unter den Folgen. Achtung; auch wenn so ein GAU im Ausland passiert, kann dabei im schlimmsten Fall die ganze Welt verseucht werden - also auch Deutschland!

Temperaturkoeffizient

Temperaturkoeffizient - Die unvermeidliche Erwärmung der Solarmodule durch die Sonneneinstrahlung führt zu Leistungsverlusten. ATF-Solarmodule zeichnen sich durch einen sehr günstigen Temperaturkoeffizienten aus. Dieser führt dazu, dass bei Erwärmung der ANTEC-Module wesentlich weniger Leistung verloren geht als bei herkömmlichen Solarmodulen. Temperaturkoeffizient kristalliner Solarmodule:TK (Pmax) Si : -0,4 bis -0,5 % / °C / Temperaturkoeffizient Dünnschichtmodule:TK (Pmax) ATF : -0,18 % / °C

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