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Alpha Strahlung

Alpha-Strahlung - Von verschiedenen radioaktiven Elementen beim Alpha-Zerfall ausgesandte positiv geladene Teilchen. Die Alpha-Teilchen bestehen aus zwei Protonen und zwei Neutronen, sind also Helium-Atomkerne.

ATF Module

ATF-Module - steht für „Advanced Thin Film“. ATF-Module werden mit einer fortschrittlichen Dünnschicht-Technologie gefertigt. Dünnschichtmodule zeichnen sich durch den geringen Verbrauch an teurem Halbleitermaterial und eine automatisierte großflächige Abscheidung auf Glas aus. Dünnschichtmodule nutzen im Vergleich zu Modulen aus kristallinen Siliziumzellen diffuses Licht besser aus, sie haben bei Bewölkung oder Verschattung eine höhere Energieerzeugungsrate. ATF-Module bestehen zu 95 Prozent aus Glas. Das photovoltaisch aktive Schichtssystem hat einen Anteil von 0,1 Prozent und ist dünner als 1/10 eines menschlichen Haares. Die verbleibenden 4,9 Prozent sind EVA-Folie.

Atom

Atom - Das kleinste Teilchen eines Elementes, das auf chemischem Wege nicht weiter teilbar ist. Atome bestehen aus einem Atomkern, dessen Hauptbestandteile Protonen und Neutronen sind, und einer Hülle, die von den Elektronen gebildet wird. Bei der Spaltung von Atomkernen treten hohe Energien frei, die jedoch auch sehr gefährliche Strahlungen freisetzen können. Atomkraftwerke bzw. deren Betreiber machen sich diese (gefährliche Technik) zu nutze, und erzeugen damit Strom. Über einen Stromversorger können Sie dann selber entscheiden, wie - also mit welcher Technik, mit welcher Art Kraftwerk - der von Ihnen benötigte elektrische Strom erzeugt werden soll. So haben Sie auch Einfluss auf die weitere Entwicklung. Beispiel; wenn immer mehr Haushalte nur noch Strom aus alternativ (regenerativ) erzeugten Kraftwerken (Windkraft, Photovoltaik, Biomasse, Wasserkraft....) haben möchten, wird dies die andere Technik, z.B. Atomkraftwerke, natürlich verdrängen. Bedenken sollte man dabei, dass dieser alternativ, regenerativ erzeugte Strom (Stand 2009) nicht zwangsläuftig teurer ist, als z.B. Atomstrom.

Atommüll

Atommüll - Wenn die Brennstäbe der Atomkraftwerke verbraucht sind, können sie im AKW nicht mehr benutzt werden. Sie müssen entsorgt werden. Dieser Atommüll ist hochradioaktiv, und somit hochstrahlend und hochgiftig, bzw. hochgradig schädlich und sogar tödlich.

Ausrichtung

Ausrichtung - Wer mit dem Gedanken spielt sich eine Solarstromanlage zuzulegen, sollte zunächst einen kritischen Blick auf sein Dach werfen. Stimmt die Ausrichtung des Daches? Faustregel: Die Maximale Stromausbeute ist bei genauer Südausrichtung der Kollektorenfläche zu erwarten. Ist das Dach um ca. 45 Grad in Richtung Osten oder Westen gedreht, können immer noch 95 Prozent des maximalen Ertrages erreicht werden. Bei exakter Ost- oder Westausrichtung kann noch mit 85 % gerechnet werden. Bei Solarfassaden ist der Minderertrag höher: Hier muss mit Verlusten von 30 bis 40 % gerechnet werden.

Beta Strahlung

Beta-Strahlung - Mit Beta-Strahlung bezeichnet man die Aussendung von Elektronen beim Beta-Zerfall einiger radioaktiver Elemente. Diese Strahlung ist hochgradig gefährlich für fast alle Lebewesen.

Biogasanlage

Biogasanlage - hier wird durch kontrolliertes, computergesteuertes Zufügen von Rohstoffen (Korn, Mais, Gülle.....) mittels spezieller Bakterien das Gas Metan erzeugt. Dieses wird weiter veredelt und einem Blockheizkraftwerk zugeführt, welches Wärme und Strom erzeugt. Der Abfall der zugeführten Stoffe ist eine Art "fester Kuchen", welcher als Dünger dienen kann.

Biomasse

Biomasse - salopp kann man sagen, das es sich hier ein eine Masse Bio handelt. Wissenschaftlicher sagt man: die Gesamtheit der Masse an organischem Material. Also alle lebenden und toten Lebewesen sowie deren zusetzten Überleibsel. Auch die Nahrung auf unserem Teller egal ob frisch oder verdorben, ist letztlich Biomasse. In Pflanzen wie z.B. Raps steckt eine besondere Form von Energie, die man mit Hilfe von Umwandlungsprozessen, bei der auch Biomasse entsteht, in Treibstoff für Verbrennungsmotoren umwandeln kann.

Bioethanol

Bioethanol - Als Bioethanol bezeichnet man Ethanol, der Otto - Kraftstoffen beigemischt werden kann, und aus Biomasse hergesellt worden ist. Ethanol wird auch umgangsprachlich als Alkohol bezeichnet. Die EU hat in der Richtlinie 2003/30/EG (zur Förderung der Verwendung von Biokraftstoffen) festgelegt, dass ein Mindestanteil an Biokraftstoffen in den Mitgliedstaaten in Verkehr gebracht wird. Bis 2010 sollen 5,75 % Biokraftstoffe auf den Märkten sein. Biokraftstoffe sind u.a. Bioethanol, Biodiesel sowie Bio-ETBE (Ethyl-Tertiär-Butylether) welcher aus Bioethanol hergestellt wird. Bioethanol wird durch die Fermentation (Gärung) zucker- und stärkehaltiger Pflanzen gewonnen. Die alkoholische Gärung ist die Bezeichnung für den anaeroben Abbau von Kohlenhydraten zu Alkohol durch die Enzyme von Mikroorganismen oder Hefen. Neben stärkehaltigen Pflanzen (Weizen, Roggen, Mais) sind Zuckerrohr und -rüben die am häufigsten verwendeten Ausgangsmaterialien für die Ethanolproduktion. Während zuckerhaltige Pflanzen direkt vergoren werden, muss bei Getreide, Mais und Kartoffeln die Stärke zunächst enzymatisch in Zucker umgewandelt werden.

BTL

BTL - Biomass To Liquid. Beschreibt einen Prozeß, bei dem aus Biomasse ein flüssiger Treibstoff erzeugt wird.

Blockheizkraftwerk

Blockheizkraftwerk - Ein Treibstoff, der als Gas (Metan....) oder auch als Flüssigkeit (Heizöl, Pflanzenöl) zugeführt wird, treibt einen Verbrennungsmotor an. Dieser treibt einen Stromgenerator an. Wenn auch die Wärme des Motor sinnvoll eingesetzt wird, z.B. als Zentralheizung für eine Siedlung oder einen Stadtteil, oder auch im kleinen Stil bei einem kleinen Blockheizkraftwerk welches in einem normalen Haushalt montiert ist (anstelle der bisherigen Gas oder Ölheizungseinheit), ergibt sich ein sehr guter Wirkungsgrad, also geringe Kosten für den erzeugten Strom und die entstehende Wärme. Im Vergleich zu einer herkömmlichen Gas oder Öl Zentralheizung, in der der Brennstoff nur in Wärme (offene Flamme) verwandelt wird, wird hier die Wärme eines Motor genutzt, der gleichzeitig noch mittels eines angeschlossenen Generators Strom erzeugt.

Castorbehälter

Castorbehälter - Castor Behälter sind speziell für den Transport von hochradioaktivem Atommüll konstruiert. Die Behälter werden aus ca. 40 cm dicken Stahlwänden hergestellt und sind ca. 6 Meter lang, sowie mehrere Deckelsystem. Beladen wiegen sie ca. 120 Tonnen und werden z.B. mit LKWs oder auf Schienen in ein Endlager transportiert. Castortransporte verschlingen extreme Geldmengen, weil grosse Teile der Bevölkerung - zu Recht - gegen den Transport demonstrieren.

CO2 / CO 2

CO 2 = "Kohlendioxid", so jedenfalls der übliche Sprachgebrauch, wird manchmal auch "Kohlensäure" genannt. Genau genommen handelt es sich bei der Abbkürzung jedoch um "Kohlenstoffdioxid". Es handelt sich um eine chem. Verbindung zwischen Kohlenstoff und Sauerstoff, und ist farblos und geruchslos. In der natürlichen Umgebungsluft ist es mit ca. 0,05 % vertreten. Höhere Konzentrationen können beim einatmen zum Tode führen, da der Atmungsapparat gelämt wird. Die Folge ist ein ersticken durch Sauerstoffmangel. Kohlenstoff entsteht bei der Verbrennung von Kohlenstoff-haltigen Brennstoffen (z.B. Erdöl, aber auch z.B. bei Holz). Es entsteht aber auch im biologischen Organismuss, bei Tieren und Menschen. Pflanzen und Bakterien können CO2 im Biogas, bzw. Biomasse, bzw. in Glukose (eine Zuckersorte, und damit ein Kohlenhydrat).

Degradation

Degradation - darunter versteht man den Rückgang der elektrischen Ausgangsleistung eines Solarmoduls im Verlauf der Lebensdauer. Bei Modulen aus kristallinen Silizium ist dieser Effekt gering (ca. 0,2 Prozent Rückgang pro Jahr), bei Dünnschichtmodulen ist er von größerer Bedeutung. Insbesondere beim ersten kommerziellen Dünnschichtmaterial, dem amorphen Silizium, tritt eine Degradation der Ausgangsleistung um 10 bis 15 Prozent während der ersten 1000 Stunden auf. Auch im weiteren Verlauf der Lebensdauer können Dünnschichtmodule degradieren. Zwar sind die Halbleitermaterialien CdTe oder CIS „stabil“, d.h. im Gegensatz zum a-Si gibt es keine interne Degradation, aufgrund der geringen Schichtdicken besteht aber die Gefahr von internen Kurzschlüssen („Shunts“) an den Korngrenzen des feinkristallinen Halbleitermaterials bzw. durch kleine „Löcher“ in der Halbleiterschicht. Bei Modulen kommt noch die integrierte Verschaltung sowie ggf. Wechselwirkungen mit der Laminierfolie hinzu. So kann bei Verformungen aufgrund von Temperaturwechseln die dünne Metallverbindung zwischen den verschalteten Zellen teilweise aufreissen, sodass sich höhere Übergangswiderstände ergeben – als Folge hiervon sinkt die Ausgangsleistung des Moduls. Hersteller von Dünnschichtsolarmodulen kalkulieren solche Langzeiteffekte mit ein, und geben daher trotzdem eine Leistungsgarantie auf 80 Prozent der Anfangsleistung nach 20 Jahren.

Elektrolyseanlage

Elektrolyseanlage - Wasser wird in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Im Prinzip geschieht dies durch zwei Elektroden, an die Strom angelegt wird. An jeder Elektrode kann nun das jeweilige Gas abgefangen werden. Der umgekehrte Weg wird übrigens im Wasserstoffmotor beschritten.

energetische Amortisationszeit / Energiebilanz

energetische Amortisationszeit / Energiebilanz - bzw. "Energierücklaufzeit" gibt die Zeit an, nach der der energetische Aufwand zur Herstellung eines Kraftwerkes durch die von ihm gelieferte Energie wieder ausgeglichen ist. Unter einer Energiebilanz versteht man allgemein die Bilanzierung der Energieströme eines offenen oder geschlossenen Systems, wobei eine negative Energiebilanz für einen Energieverlust und eine positive Energiebilanz für einen Energiegewinn des Systems stehen. Es dabei darum, ein Verhältnis herzustellen, zwischen der Aufwandsenergie, die erforderlich ist, z.B. um ein Gerät (z.B. eine Solarzelle) zu erstellen, und der Nutzenergie, die z.B. so eine Solarzelle im Laufe Ihres Lebens liefern kann. Übrigens; Solarzellen haben eine sogenannte positive Energiebilanz. Dies bedeutet, das eine Solarzelle auf jeden Fall mehr (elektrische) Energie erzeugt, als für Ihre Produktion erforderlich gewesen ist. Dies ist leicht möglich, weil die Solarzelle (elektrische) Energie aus der Sonne gewinnt. Siehe auch dieser Beitrag. (Beitrag Funktion Solarzelle)

Einspeisevergütung

Einspeisevergütung - Der von Solarstromanlagen (Photovoltaikanlagen) erzeugte Strom wird in Deutschland in der Regel ins öffentliche Stromnetz eingespeist (Ausnahmen sind z.B. Almhütten und Parkscheinautomaten). Dafür erhält der Anlagenbesitzer von seinem Stromversorger eine Vergütung von aktuell 51,80 Cent pro Kilowattstunde. Diese Einspeisevergütung gilt für 2006 ans Netz angeschlossene Anlagen und wird konstant 20 Jahre lang gezahlt. Anlagen, die 2007 ans Netz gehen, erhalten eine um fünf Prozent niedrigere Vergütung, also 49,21 Cent – ebenfalls 20 Jahre lang. Rechtssicherheit bietet dem Käufer das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es legt fest, dass die im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung dem Stromversorger entstehenden Mehrkosten auf alle Stromverbraucher umgelegt werden. Die Vergütung, welche in Deutschland für Solarstrom von den Stromverbrauchern aufgebracht werden muss, wird im Jahr 2006 voraussichtlich rund eine Milliarde Euro betragen. Die Vergütung von jetzt 51,80 Cent bezieht sich auf Anlagen bis 30 Kilowatt.

Elektronen

Elektronen - Negativ geladene Bestandteile eines Atoms. Die Elektronen bilden in ihrer Gesamtheit die Atomhülle und legen die chemischen Eigenschaften des Atoms fest. Ihre Anzahl stimmt, im elektrisch neutralen Atom, mit der Anzahl der Protonen im Atomkern überein.

Endlager

Endlager - Ein "Ort", an dem die Menschheit versucht Ihr schlechtes Gewissen zu begraben, in der Hoffnung, das niemand mehr daran denken muss. Ein Endlager dient also zur Aufnahme z.B. des in Atomkraftwerken anfallenden Mülls, welcher zwangsläufig hochgradig strahlend, giftig und sogar tödlich ist, schlicht weil er aus dem Reaktorkern kommt. Tatsächlich wohnen oftmal in der Nähe von Endlagern andere Menschen, welche die Strahlung des hier gelagerten Atommülles abbekommen. Menschen können grausam sein.

Erneuerbare Energie

Eneuerbare Energie - auch regenerative Energie genannt, bezeichnet Energie aus nachhaltigen Quellen, die nach menschlichen Maßstäben unerschöpflich sind. Nachhaltigkeit bedeutet dabei z.B. das aus einem Wald niemals mehr Holz entnommen wird, als während der gleichen Zeit nachwachsen kann, so das der Wald niemals abgerodet wird. Das Grundprinzip der Nutzung von Erneuerbaren Energie besteht darin, dass aus den in der Umwelt laufend stattfindenden Prozessen Energie abgezweigt, und der technischen Verwendung zugeführt wird. Die vom Menschen nutzbaren Energieströme entspringen unterschiedlichen Primärquellen: ein Energiestrom ist z.B. die thermonukleare Umwandlung in der Sonne, hier kann leicht Wärme und Strom abgezweigt werden. Ein weiterer ist der Wärmestrom im Erdinnern, mit dessen Hilfe die Erdwärme genutzt werden kann. Weiterhin kann die Erdrotation, und die damit verbundenen Effekte (Gezeiten (Wasser), Wind...), genutzt werden, um Bewegungsenergie z.B. mittels Generatoren (Windgenerator, Wasserkraftwerk) in STrom umzuwandeln. Alleine die Energie der Sonne ist ca. 10000 mal grösser, als aktuell auf der ganzen Welt gebraucht wird. Somit kann man leicht sagen, das die "Dummheit der Menschen grenzenlos ist", weil sie diese kostenlose Energie nicht umfangreich nutzt, obwohl diese Energie völlig kostenlos zur Verfügung steht.

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