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bei der Beleuchtung

Glühbirne am Pranger

25.02.2007 (technikwissen.de / Jürgen Blumenkamp) Nach dem geplanten Glühbirnen-Verbot in Australien für den Klimaschutz hat sich der SPD-Politiker Hermann Scheer für ein Verbot ebenfalls in Deutschland ausgesprochen. "Das wäre bei uns überfällig, denn so eine Maßnahme würde in wenigen Jahren ein bis zwei Atomkraftwerke einsparen", sagte Scheer der in Hannover erscheinenden Neuen Presse. Glühbirne am Pranger - Verbot der Glühlampen sinnvoll?

Besser als nichts.

Bild oben rechts; eine moderne Energiesparlampe in Form einer herkömmlichen Glühlampe. Kostet nicht mehr die Welt (Stand 2007 ca. 5,- Euro) und spielt Ihren höheren Preis zuverlässig mehrfach wieder ein. SPD-Umweltexperte Ulrich Kelber nannte den australischen Vorstoß in der Berliner Zeitung von der Sache her richtig. Ein Verbot komme für die Bundesregierung aber nicht in Frage. Dies wiederum stieß bei Scheer auf Unverständnis. Energiesparlampen hätten nur noch zehn Prozent des Stromverbrauchs im Vergleich zu Glühbirnen. Staatssekretär Peter Paziorek von der CDU sagte dem Kölner Stadtanzeiger, er unterstütze eine Pflicht zur Energiesparlampe, wenn Übergangsfristen für den Mittelstand und die Verbraucher gewahrt würden. Die technologische Erneuerung sei in der ganzen Breite notwendig. "Dazu gehören auch viele kleine Schritte", sagte der Staatssekretär. Die FDP-Bundestagsfraktion forderte ein Gesamtkonzept zum Klimaschutz. "Energieeffizienz ist mehr als Glühbirnen", erklärte ihr umweltpolitischer Sprecher Michael Kauch.

Das Einsparpotenzial

Würden Glühbirnen komplett durch Energiesparleuchten ersetzt, wie jetzt von Australien geplant, könnten in Deutschland bis zu sechs Prozent des privaten Strombedarfs eingespart werden, gibt die Deutsche Energieagentur (Dena) auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau an. Die deutschen Haushalte würden so vier Mill. Tonnen Treibhausgase weniger auspusten.

Der Umweltexperte der Grünen, Winfried Hermann, bezifferte gegenüber dem Online-Portal der Tagesschau das Einsparpotenzial durch Energiesparleuchten auf unter 2 Prozent des Gesamtstromverbrauchs. Hermann forderte die Große Koalition auf, vorrangig die dicken Brocken wie die Reduktion des Ölverbrauchs in Altbauten oder die Kerosinbesteuerung anzugehen. Er sei nicht gegen das Thema, aber er würde sich auch nicht darin verkämpfen, kommentierte der Politiker die Diskussion um das Glühbirnen-Verbot.

Ein wenig technisches Hintergrundwissen

Ergänzung von sonne-24.de / Jürgen Blumenkamp; zunächst einmal ist die Bezeichnung "Glühbirne" zwar Umgangssprache, korrekt ist aber "Glühlampe", auch "Leuchtmittel" genannt. Wir - sonne-24.de - sind grundsätzlich für das Verbot, also dafür, KEINE Glühlampen mit Wolframheizwendel/Glühwendel mehr zu verwenden, einfach weil es technischer Unsinn ist. Der Wirkungsgrad (Eta) ist extrem schlecht, fast alles der hereingesteckten elektrischen Energie wird in Wärme umgesetzt, nur ein Bruchteil in Licht. Ganz schlaue Leute sagen nun; macht nichts, dafür habe ich ja auch um exakt diesen Anteil weniger Heizkosten. Unsinn, sagt sonne-24.de - wer so denkt, hat fast gar nichts verstanden.....

Und die Entsorgung?

...andere Kritiker sagen; das Licht von Energiesparlampen gefällt mir nicht. Wir - sonne-24.de sagen; stimmt nicht wirklich, fast alle Energiesparlampen liefern ein schönes, helles, weisses Licht, so wie Licht sein sollte. Dann gibt es noch die dritten im Bunde, auch Kritiker, die sagen; wem ist damit geholfen, jetzt auf Energiesparlampen umzustellen? Dabei würden ja bei defekten Lampen oft auch massenweise Gift (Quecksilber in den Energiesparlampen) in den Hausmüll gelangen, weil die Leute keine Lust haben, die Lampen korrekt zu entsorgen.

Kaufbeleg aufbewahren

Klar, die Energiespar-Lampen MÜSSEN korrekt entsorgt werden, und nicht einfach in den Hausmüll gekippt werden. Das sollte ein verantwortungsbewusster Bürger aber hinbekommen. Auch das wird oft angeführt; das ist viel zu teuer für die Industrie, jetzt alles umzustellen. Auch hier sagt sonne-24; unsinn, denn die Industrie verwendet bereits jetzt schon überwiegend Energiesparlampen, bzw. technisch bauähnliche Leuchtstoffröhren. Und kein Mensch verlangt die sofortige Umstellung, sondern einfach nur beim Defekt einer Glühlampe NICHT eine neue Glühlampe, sondern eine Energiesparlampe zu kaufen. Die ist zwar teurer, aber es dauert nur ein Jahr, bis man die höheren Anschaffungskosten wieder raus hat. Energiesparlampen haben eine Lebensdauer von ca. 8000 Stunden, das ist eine Garantieleistung, auf die Sie als Kunde bestehen können und sollten. Also, Kaufbeleg weglegen. Und lassen Sie sich nicht vom Geschäft abwimmeln. Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf zwei Jahre Garantie, bzw. meist ca. 8000 Stunden Leuchtdauer.

Darauf sollten Sie achten!

Nicht die angegebene Leistung in Watt ist entscheidend, sondern die Helligkeit, welche in "Lumen" angegeben wird, und auch auf die Lichtfarbe, welche in "Kelvin" angegeben wird, ist wichtig.

Eine "normale" 60 Watt Glühlampe bringt es auf rund 710 Lumen Helligkeit. Max. kann eine Glühlampe ca. 15 Lumen pro Watt elektrische Leistung erzeugen. Der Wirkungsgrad ist also sehr schlecht, weil sehr viel in Wärme umgesetzt wird.

Eine Halogenlampe bringt es immerhin schon auf ca. 20 Lumen pro Watt.

Eine Energiesparlampe bringt es auf ca. 50 Lumen pro Watt.

Eine LED Lampe ist natürlich nochmals leistungsstärker, jedoch auch teurer. Sie kann übrigens leicht 100 Lumen Helligkeit pro Watt erzeugen. Damit ist deren Wirkungsgrad noch besser.

Sog. "warmweisses" Licht wird bei ca. 2700 Kelvin erreicht, was eine angenehme Wohnatmosphäre entspricht.

Wollen Sie es richtig hell und weiss haben, so wie bei hellem weissen Tageslicht, denn benötigen Sie Leuchten mit über 5000 Kelvin Lichtfarbe. Bedenken Sie aber, dass dieses helle weisse Licht nur bedingt angenehm ist. Es ist jedoch als Arbeitslicht evtl. geeignet.

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