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sparen beim Brauchwasser

2008 JB - natürlich leben wir nicht mehr in der Steinzeit. Die Zeiten ändern sich, und das ist ja auch ganz o.k. Dennoch muss man sich fragen, ob Komfort wirklich in jedem Falle dauerhaft aufrecht erhalten bleiben muss. Das betrifft z.B. auch das Brauchwasser der Zentralheizung, zumindest dann, wenn dieses Wasser mit Heizöl oder mit Gas aufgeheizt wird. Wasser ist zwar nicht soooo teuer (siehe hier), doch das aufheizen des (Brauchwassers) kann schon recht teuer werden. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, denn jeder muss ja auch selber dafür bezahlen.

Wasser ständig auf hoher Temperatur?

Heute gehört es zu unserem selbstverständlichen Komfort, dass ständig, also das ganze Jahr hindurch, rund um die Uhr das Brauchwasser eine angenehme Temperatur hat. Jederzeit "möchte" einer der Familienmitglieder duschen können, oder gar baden, was allerdings deutlich mehr Energie in Anspruch nimmt, wie duschen. Sicher mag sich der eine oder andere nun fragen; was stört mich das, ich verdiene (genug) Geld, um mir das leisten zu können. Nun, ob man das wirklich so sehen sollte? Ich denke nein.

Die Heizungssteuerung machts möglich...

Bild oben; nutzen Sie die meist recht komfortablen Einstellmöglichkeiten einer modernen Zentralheizung. Viele kleine Familien, sind meist doch nur einen kleinen Teil der Tageszeit im Hause, und zumindest das Brauchwasser müsste doch nicht ständig auf Temperatur gehalten werden. Morgens stehen alle auf, da braucht man warmes Wasser im Bad, keine Frage. Zwar ist nicht zwingend jeden Tag eine Dusche nötig, manche Experten raten sogar von allzu vielem duschen ab (Feuchtigkeitshaushalt der Haut). Und wer nicht geschwitzt hat, braucht eh nicht so oft duschen. Warum also ständig das Brauchwasser warm (oder gar heiss) halten? Aber auch hier gilt; dies sind nur Anregungen und Empfehlungen. Jeder muss für sich selber entscheiden.

Nachts das Brauchwasser ausschalten

Moderne Zentralheizungen arbeiten nachts genau wie wir Menschen (und Tiere) auch in einem "Schlafmodus". Das Brauchwasser wird nicht erwärmt, bzw. nicht nachgeheizt. Erst morgens wird ca. 30 Min. vorher die Aufheizphase aktiviert, um dann das warme Wasser zur Verfügung zu haben. Übrigens: In der Nacht ist freilich das Brauchwasser nicht völlig abgekühlt. Aber einige Grad Celsius hat es schon verloren.

Und wenn morgens nach dem duschen dann alle aus dem Haus gehen, und eh erst gegen Abend wieder kommen, was spricht dann dagegen, die Brauchwasserheizung erneut auszuschalten? Dies gilt ganz besonders dann, wenn sicher ist, dass abends nicht geduscht werden soll / wird, sondern erst am nächsten morgen wieder. Es kühlt dann im Laufe des Tages etwas ab, genau wie Nachts auch, doch das morgendliche und ggf. abendliche aufheizen benötigt weniger Energie, als es ständig auf Temperatur zu halten.

Und die Pumpen? Müssen die immer laufen?

Auch die Umwälzpumpen, die normalerweise in jedem Haushalt installiert sind (Zirkulationspumpen) und dafür sorgen, dass nicht erst 5 bis 10 Liter Wasser (oder sogar noch mehr) durch den Hahn oder die Duschgarnitur "gejagt" werden müssen, ehe dann endlich mal warmes Wasser kommt, diese Pumpe muss auch nicht ständig laufen. Denn immer wenn diese Pumpe läuft ergeben sich nicht unerhebliche Kosten. Zum einen ein nicht ganz unerheblicher Stromkostenaufwand, zumindest bei älteren Pumpen. Zum anderen wird das warme Wasser ständig durch eine lange Strecke von Wasserrohren gepumpt. Auch wenn diese noch so gut isoliert sind, der Wärmeverlust ist nicht unerheblich. Somit kühlt das Wasser im Speicher schneller ab, als wenn die Pumpe nicht läuft. Also, diese Pumpe min. per Zeit steuern (nicht gut, aber besser als ständig laufen zu lassen) oder am besten per Bewegungsmelder steuern. Dieser Bewegungsmelder wird so positioniert, das Personen z.B. erfasst werden, die das Bad betreten. Der B-Melder wird auf 1 bis 2 Min. Einschaltdauer geschaltet, dass reicht aus, um die ganzen Rohre mit warmen Wasser zu spülen. Der Strombedarf ist jetzt nahezu "Null", und wenn niemand das Bad benutzt (tagsüber) gibts auch keine Wärmeverluste im Wasserspeicher / in den Rohren.

Und die Brauchwassertemperatur?

Oft sehe ich das die Brauchwassertemperatur auf 55 Grad Celsius oder sogar noch höher eingestellt ist. Es ist zwar richtig, dass dieses heiße Wasser nun mit kaltem gemischt wird, und somit nicht so viel benötigt wird. Das ändert aber nichts daran, das der Gesamtenergieaufwand dennoch größer ist, als würde man eine niedrigere Temperatur wählen. Wer nur duscht (und nicht, oder höchst selten badet) benötigt eh nicht so eine hohe Temperatur. Da reichen 45 Grad Celsius lange aus. Wer dann doch mal baden möchte, kann die Temperatur ja wieder höher stellen, ca. 30 Min. vor dem Badegang.

HINWEIS; um richtig informiert zu sein, sollten Sie auch diesen Beitrag lesen, der sich mit eventuellen Gefahren von niedrieger Brauchwassertemperatur befasst.

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