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Autarke Energie

Ein Wohnhaus vollkommen autark versorgen?

Autarkie: Ist es möglich, mit vertretbarem (finanziellen) Aufwand, ein Wohnhaus autark mit Energie zu versorgen?
Autarke Energieversorgung eines Wohnhauses / energieautarkes Haus. Teil 1.

16.06.2010 - JB - In einem Gebäude, z.B. einem Wohnhaus, braucht man Energie, zum heizen, und zum betreiben der elektrischen Geräte. Doch kann man heute noch guten Gewissens Öl und/oder Gas verbrennen, ohne die Umwelt zu schädigen? Wir schädigen damit ja auch unsere Nachkommen, unsere Kinder! Und will man wirklich billigen Atomstrom kaufen, der von Kraftwerken stammt, welche hochgradig gefährlich für die ganze Menschheit sind? Immerhin gab es 1986 (siehe Link unten) einen extrem traurigen AKW Unfall in Tschernobyl. Doch schon beim Uranabbau leiden die Menschen erheblich unter den Abbaufolgen!

Kurz; ist es möglich, ein ganz normales 1 Familien Wohnhaus vollkommen autark (eigenständig) mit Strom und Wärme zu versorgen? Könnte man auch das Wasser selber aufbereiten, und so auch vom Wasserwerk unabhängig sein? Diese Fragen sollen hier zunächst in theoretischen Überlegungen beantwortet werden, sollen ggf. später aber auch in einem realen Wohnhaus umgesetzt werden!

Benötigte Energieformen

In der heutigen modernen Welt braucht ein Wohnhaus einer Familie (z.B. 2 Erw. und 2 Kinder) elektrischen Strom, und natürlich auch einen Wärmelieferant (Heizung). Denn es geht hier nicht um ein Gartenhaus, sondern um ein komfortables Wohnhaus, welches kreiert, also konstruiert und berechnet werden soll. Es soll keinesfalls auf Komfort verzichtet werden. In derartigen Wohnhäusern wird in aller Regel ein flüssiger oder gasförmiger fossiler Brennstoff (Gas, Heizöl) als Wärmelieferant (Zentralheizung) verwendet. Alternativ könnte man auch einen CO2 neutralen Brennstoff (Holz) verwenden, um Wärme zu erhalten. Dieser könnte in einem (wassergeführten) Kamin, oder in einer vollautomatischen Zentralheizung gesteuert verbrannt werden. Dies ist die übliche Vorgehensweise...

Welche Energiemenge benötigt ein Wohnhaus?

Um zu ermitteln, welche Berechnungsgrundlagen berücksichtigt werden müssen, muss zunächst ein realistischer Wärme- und Strombedarf eines 1 Familienhauses ermittelt werden. Es soll hier allerdings nicht um "Null-Energie-Häuser" gehen. Dabei handelt es sich um Häuser, die vollkommen ohne (herkömmliche) Heizenergie auskommen, defakto also ohne eine (Zentral)Heizung. Die gute Isolierung des Hauses ist ein Grund dafür. Alleine die Sonnenwärme, aber auch die Abwärme beim Kochen, sowie die Wärme der Personen reichen aus, um ein solches Haus auch im Winter behaglich warm zu halten. Eine Belüftungsanlage sorgt dafür, das alte warme Luft neu angesagte kalte Frischluft erwärmt, und somit eine manuelle Belüftung überflüssig ist. Eine solche Belüftungsanlage sorgt nebenbei auch dafür, das feuchte Luft beseitigt wird, und damit z.B. eine Schimmelpilzbildung praktisch ausgeschlossen ist. Vieles hiervon wollen wir umsetzen. Aber nicht alles. Wir wollen hier keine teure Science-Fiction umsetzen!

Annahme: mittel- bis gut isolierter Neubau

Bei einem mittel- bis gut isoliertem Haus (das ist durchaus auch in preisgünstiger, sog. einschaliger Bauweise (dazu später mehr) möglich), kann man bei einem sparsamen Umgang mit Wärme- und Stromenergie realistisch davon ausgehen, dass pro Jahr und pro m2 Wohnfläche ca. 70 kWh Wärmeenergie erforderlich ist, und ca. 20 kWh Stromenergie erforderlich ist. Bei einer realistischen Wohnfläche von 120 m2 ist dies also eine Jahresenergiemenge für die Wärme von 8400 kWh (entspricht in etwa 800 Liter Heizöl), und für den Strombedarf von 2400 kWh. Das macht in Summe also rund 10000 kWh die in so einem autark (eigenständig) mit Energie zu versorgendem Haus erzeugt werden müssen. Diese Energiemenge gilt es selber, also autark (ohne Versorgungsanschlüsse) zu erzeugen. Was wir min. erreichen wollen, ist die autarke Stromversorgung... Dies wird im Laufe des Projektes noch entschieden.

Ergänzende Links